Janinas Reisetipps Kalifornien

02.06.2022

Janinas Blog: Reisetipps Kalifornien

Janina hat die Zeit während ihres Auslandssemesters an der California State University Long Beach und danach auch fürs Reisen genutzt. Kalifornien hat wunderschöne Ecken. In ihrem neusten Blogbeitrag verrät sie uns, wohin es sie verschlagen hat und was man vom Ausgangspunkt Long Beach aus alles unternehmen kann.

Neben dem gemütlichen Long Beach gibt es in Kalifornien natürlich noch reichlich mehr zu entdecken, sogar über die Staatsgrenze hinaus!

Für Kunst und Kultur fahre ich regelmäßig nach L.A. – Comedy Nights, Kinos, Museen, Konzerte... das Angebot ist unerschöpflich. Auch die Strände in L.A. haben ihren Reiz, wie Hermosa oder Manhattan Beach. Wer es mondäner möchte, kann in Orange County schöne Strandtage verbringen. Der Klassiker unter den Surfern ist hier Huntington Beach, in nur 20 Minuten von Long Beach aus zu erreichen (für alle hier aufgeführten Trips ist ein Auto unerlässlich!).

Für Wochenendtrips eignen sich Ausflüge zum gut erschlossenen Joshua Tree National Park und Mojave Desert (2,5h Fahrt). Hier lässt es sich wunderbar wandern und campen (ab Juni allerdings zu heiß bei 40°C). Im Großraum L.A. sind einige Hotsprings zu finden, besonders im Herbst und Winter einen Besuch wert. Und wer genug vom unübersichtlichen L. A. und kleinen Long Beach hat, kann nach San Diego (2,5h). Die Stadt hat eine ganz eigene Atmosphäre – entspannte Surfervibes und am ehesten das Kalifornien, das man es aus der Serie O.C. California kennt. Und wenn man schon in San Diego ist, kann man auch gleich einen Abstecher nach Mexiko machen! Die mexikanische Grenze und Tijuana liegen nur 30 Minuten entfernt. Weiter die Küste hinunter kann man deutlich günstiger als in Kalifornien Strandurlaub genießen. Nach Mexiko gibt es auch einige Kreuzfahrttouren, die im Hafen von Long Beach starten. Mein Roommate hat eine 4-tägige Tour für nur 160 USD gebucht.

Leider sind bei allen Zielen die Übernachtungskosten nicht zu unterschätzen. Am ökonomischsten ist sicherlich Campen: Das Fitness Center der CSULB vermietet Zelte und Campingequipment, das ist schier genial! Man muss also nicht alles mitbringen, lediglich der eigene Schlafsack im Gepäck erweist gute Dienste. Airbnbs sind kaum bezahlbar und selbst ein Dorm-Bett im Hostel kostet an die 60 USD. Außerdem gilt früh buchen! Amerikaner sind an den Wochenenden selbst gerne auf Achse und Hotels/Hostels/Campingplätze/Airbnb sind schnell ausgebucht.

Die 60tägige Grace Period, die sich durch das F1 Visum an das Semesterende anschließen, eignen sich natürlich hervorragend, um das Land weiter zu erschließen und größere Trips zu planen! Bzw. bereits die einwöchigen Ferien „Spring bzw. Fall Break“ bieten sich dafür an. Einige der Study Abroad Studenten haben z. B. die Nähe zu Hawaii genutzt. Zwar sind dies immer noch ca. 5 Flugstunden, so nahe wie hier in Kalifornien ist man allerdings nicht oft an dem tropischen Hideaway dran.

Als nächstes steht der Roadtrip den Pacific Coast Highway hoch nach San Francisco auf meiner Liste. Hierfür plane ich etwa 5 Tage ein, mit Zwischenstopps in Santa Barbara, Big Sur and Santa Cruz. Von San Francisco aus kann man dann weiter zum Redwood National Park oder die Rückfahrt über den Yosemite bzw. Sequoia Nationalpark machen.

Selbst wer genug von Kalifornien haben sollte (kaum vorstellbar), kann auf der Rückreise nach Europa einen Zwischenstopp in New York einplanen, oder, wie zwei meiner Kollegen, die Südstaaten und Florida erschließen... die Möglichkeiten und Abenteuer erscheinen just unendlich!!!